J7 Summit '15

Der J7-Jugendgipfel 2015 in Berlin

„Der Gipfel vor dem Gipfel”

Im Vorfeld des G7-Gipfels auf Schloss Elmau trafen sich vom 6. bis 14. Mai 2015 in Berlin 52 Jugendliche aus 19 Ländern zum J7-Summit’15. Auf dem „Gipfel vor dem Gipfel“ diskutierten die Jugendlichen weltpolitische Herausforderungen und entwickelten Lösungsvorschläge für die Schwerpunktthemen des G7-Gipfels.

Auf dem Programm der Konferenz stand viel Arbeit – und eine Reihe hilfreicher methodischer Elemente. Dazu gehörten ein G7-Planspiel, Workshops, Podiums- und Fishbowldiskussionen, ein World-Café, Moderationstrainings, Redaktionssitzungen und Einzel-Coachings. Teilweise bis spät in die Nacht und über Sprachbarrieren hinweg diskutierten die Jugendlichen engagiert und arbeiteten an ihren Positionspapieren.

Diese präsentierten die Teilnehmenden zum Abschluss des J7-Summits im Bundeskanzleramt Kanzlerin Angela Merkel, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig  und weiteren hochrangigen politischen Vertretern.

Natürlich ging es bei dem Gipfel nicht nur um Politik. Auch das vielfältige Freizeitprogramm mit Sport und Kultur stieß bei den Jugendlichen auf großen Anklang.

Video des Treffens mit der Kanzlerin


Das Ziel

Ziel der Jugendlichen war es, Lösungsansätze für die drängenden globalen Herausforderungen zu entwickeln und den Jugendlichen auf dem G7-Gipfel eine Stimme zu geben. Unter dem Slogan „Our Responsibility to Act“ wurde konkrete Ideen entwickelt, was ihre Regierungen – und sie selbst – für eine nachhaltige Entwicklung auf der Welt tun können. Neben den vier Themen „Protecting our planet“, „Building a Healthy Future for All“, „Empowerment of Women and Girls“ und „Fair Economy“, die bei dem G7-Treffen der Staats- und Regierungschefs in Elmau auf der Tagesordnung standen, bezogen die Jugendlichen daher auch Position in eigener Sache: Mit „Act Now: Youth Involvement“ forderten sie eine dauerhafte Einbeziehung Jugendlicher in politische Entscheidungsprozesse.

Zu diesen Themen entwickelten die Jugendlichen in mehreren Workshops Positionspapiere, in denen sie auf insgesamt 22 Seiten ihre Forderungen zum Ausdruck brachten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig nahmen sich im Bundeskanzleramt mehr als eine Stunde Zeit, um mit den Jugendlichen über die Inhalte der Positionspapiere zu diskutieren und Fragen zu beantworten.

Im Anschluss besuchten die internationale Delegation von Jugendlichen noch die Botschaften der G7-Länder, trafen Repräsentanten ihrer Heimatländer, besuchten die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin und stellten auch dort ihre Ergebnisse vor.


Die Teilnehmer

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den G7-Staaten Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Italien, Japan und den USA. Mit dabei waren auch Jugendliche aus den EU-Mitgliedstaaten Finnland, Griechenland, Irland, Polen, Portugal und Slowenien. Die Perspektive der Entwicklungsländer brachten Jugendliche aus Äthiopien, der Dominikanischen Republik, Sambia, Senegal und Südafrika nach Berlin.


Hintergrund

Der J7-Summit ist als Spiegelbild zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten angelegt und Teil des umfassenden Dialogs der Bundeskanzlerin mit der Zivilgesellschaft im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft. Organisiert wurde der Jugendgipfel vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen mit UNICEF und IJAB.
 


Was haben wir gemacht

Fields hat die inhaltliche Konzeption für den J7-Summit 2015 erstellt, alle methodischen Elemente entwickelt und begleitet sowie die redaktionelle Erarbeitung der Positionspapiere durch die Jugendlichen vorbereitet und unterstützt. Darüber hinaus haben wir die Gesamtmoderation verantwortet und die Präsentations- und Rhetoriktrainings durchgeführt. 

Die Positionspapiere können hier heruntergeladen werden:
www.j7summit.org/positionpapers
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Volle Konzentration in den Plenumsrunden des Gipfels


Die Gruppe „Protecting our Planet“ bei der Erarbeitung ihres Positionspapiers


Die „US-Delegation“ in intensiver Diskussion beim G7-Planspiel


Letzter Feinschliff an den gemeinsamen Positionen in der Redaktionssitzung


Ein seltener Moment: Ruhe am Rande der Gipfel-Workshops


Ein Teilnehmer im Gespräch mit Regierungssprecher Steffen Seibert


„Gruppenpuzzle“ zu Austausch und Vertiefung einzelner Positionen


In den Kleingruppen kamen alle Teilnehmenden zu Wort


Energizer lieferten jeden Morgen Energie für den Tag


„Diese Themen betreffen uns alle!“ – Pressekonferenz mit Jugendministerin Schwesig


Ausgelassene Stimmung und zufriedene Jugendliche am Ende des J7-Gipfels